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Dock & Yard Management

Wenn ein Bildschirm den Unterschied macht: Wie Blum mit dem Ladestellenmonitor Zeit, Wege und Nerven spart

Felix Maliers

In der Hof- und Werkslogistik sind es oft nicht die ganz großen IT-Projekte, die den entscheidenden Unterschied machen. Manchmal reicht ein einfaches, gut platziertes Werkzeug, um Abläufe spürbar zu beschleunigen. Genau so ein Werkzeug ist der Ladestellenmonitor in Verbindung mit Kennzeichenkameras, den die Julius Blum GmbH heute an den Ladetoren am Standort Höchst in Österreich einsetzt. Statt Informationen irgendwo im System zu verstecken, bringt Blum sie dorthin, wo sie gebraucht werden: direkt ans Ladetor. Und genau das macht den Unterschied im Tagesgeschäft.

Was waren die Herausforderungen? Wenn fehlende Sichtbarkeit Prozesse ausbremst

Vor der Einführung des Ladestellenmonitors fehlte vor allem eines: ein klarer, sofort erfassbarer Überblick an der Rampe.

  • Mitarbeitende mussten erst nachschauen oder nachfragen, welcher LKW gerade an der Reihe ist
  • Es fehlte der Überblick, welcher LKW an welchem Tor tatsächlich steht
  • Beladung und Ladungssicherung starteten verzögert, weil nicht klar war, welcher LKW gerade am Tor steht
  • Wertvolle Zeit ging verloren, obwohl der LKW eigentlich schon bereit war

Das Problem war weniger die fehlende Planung – sondern die fehlende Sichtbarkeit im Moment der Ausführung.

Der Gamechanger: Kennzeichenkameras und Ladestellenmonitore, die Klarheit schaffen

Heute schlagen Kennzeichenkameras und Ladestellenmonitor die Brücke zwischen der Buchung im System und der Realität am Ladetor – in Echtzeit und ohne Medienbruch. So hat Blum die digitale Lücke geschlossen – mit erstaunlich wenig technischem Aufwand, aber großer Wirkung:

  • Beim Andocken erkennt eine Kamera automatisch das Kennzeichen des LKW
  • Der Ladestellenmonitor zeigt sofort:
    • welches Fahrzeug am Tor steht
    • welcher Auftrag jetzt an der Reihe ist
    • einen QR-Code für Palettenscanner, um eine korrekte Verladung zu gewährleisten
  • Fehler wie falsche Tore oder unpassende Status sind auf einen Blick sichtbar
  • Mitarbeitende können direkt reagieren, ohne Rückfragen oder Systemwechsel

Der Monitor wird damit zum visuellen Taktgeber an der Rampe.

Schneller beladen, weil sofort klar ist, was jetzt passiert

Der größte Hebel liegt in der Geschwindigkeit. Sobald ein LKW andockt, ist klar: Diese Auslieferung ist jetzt dran. Kein Suchen, kein Abgleichen, kein „Wer ist als Nächstes?“ mehr. Nun kann der LKW sofort geprüft werden und muss nicht warten, bis er zur Beladung dran ist, nur um dann herauszufinden, dass der LKW nicht den Anforderungen entspricht und ein neuer organisiert werden muss. Die Beladung kann unmittelbar starten, weil alle relevanten Informationen sichtbar sind. Gerade bei hohem LKW-Aufkommen summieren sich diese eingesparten Minuten schnell zu einem echten Wettbewerbsvorteil.

Gleichzeitig erkennen Mitarbeitende Abweichungen sofort. Steht ein LKW am falschen Tor oder passt der Status nicht, fällt das direkt auf – und nicht erst, wenn schon Zeit verloren gegangen ist.

Einfach integriert, stark im Effekt

Der Ladestellenmonitor ist dabei kein komplexes High-End-Gadget, sondern ein bewusst einfach gehaltener Baustein. Er zeigt genau das an, was an der Rampe gebraucht wird – nicht mehr und nicht weniger: nämlich die Referenznummer, mit der es möglich ist, die auszuliefernde Ware dem zu beladenden LKW eindeutig zuzuordnen.

Der automatisch generierte QR-Code wird zusätzlich für interne Prozesse genutzt, etwa zur Auslösung von Ein- und Auslagerungen. Dazu werden bei der Verladung die Paletten gescannt, um sicherzustellen, dass die Ware im korrekten LKW landet. In Kombination mit Fingerscannern entsteht ein durchgängiger Ablauf, der ohne Medienbrüche funktioniert und die Mitarbeitenden spürbar entlastet. Denn dank des QR-Codes müssen diese die Transportnummern nicht mehr manuell eintippen.

Fazit: Mehr Transparenz schlägt mehr Komplexität

Das Beispiel zeigt deutlich: Nicht jedes Prozessproblem braucht eine große Systemumstellung. Manchmal reicht ein Bildschirm am richtigen Ort.

Der Ladestellenmonitor sorgt für:

  • klare Prioritäten an der Rampe
  • schnellere Fehlererkennung
  • zügige Beladung der LKW
  • entspanntere Abläufe für die Mitarbeitenden

Oder anders gesagt: Wenn die Mitarbeitenden sofort sehen, was Sache ist, läuft die Logistik einfach besser. Und genau das leistet der Ladestellenmonitor in Verbindung mit myleo / dsc – Tag für Tag.

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